Das Studien­berechtigten­panel

Die unabhängige Längsschnittstudie erforscht seit mehr als 40 Jahren den Übergang von der Schule in eine Qualifikation und Erwerbstätigkeit.

Die Erfahrungen, Meinungen und Pläne der Studienteilnehmer(innen) stellen für bildungspolitische Entscheidungen eine wesentliche Planungsgrundlage und für wissenschaftliche Forschung eine wichtige Datenbasis dar. Durchgeführt wird die Studie vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

Ihr gebt die Antworten – wir die Ergebnisse!

  • Hochschulreife mit einem Notendurchschnitt von 2,21.

    In den Schulfächern Deutsch und Mathematik lag der Zensurendurchschnitt der Studienberechtigten mit jeweils 2,35 etwas höher.

    (aus dem Panel 2015)

  • Studierquote auf hohem Niveau.

    Ein halbes Jahr nach Verlassen der Schule haben knapp drei Viertel (74 %) der Studienberechtigten bereits ein Studium aufgenommen oder geben an, dies sicher zu planen.

    (aus dem Panel 2015)

  • Berufsausbildung beginnt ca. jede(r) Fünfte.

    Von den Studienberechtigten des Jahres 2015 haben ein halbes Jahr nach Erwerb der Hochschulreife 16 Prozent eine Berufsausbildung aufgenommen; weitere fünf Prozent planen dies sicher für die Zukunft.

    (aus dem Panel 2015)

  • Eltern unterstützen bei Studien- und Berufsausbildungswahl am häufigsten.

    Bei der Planung des nachschulischen Werdeganges erhalten die Schülerinnen und Schüler umfassende Unterstützung von ihren Eltern (78 %), Freunden (47 %), Geschwistern (35 %) und anderen Verwandten (29 %).

    (aus dem Panel 2012)

Neuigkeiten aus den Studienberechtigtenbefragungen

  • 03.07.2019

    Gewinner(innen) der Verlosung vom Studienberechtigtenpanel 2012

    Unter allen Teilnehmenden der dritten Befragung des Studienberechtigtenpanels 2012 wurden Preise verlost. Die 23 glücklichen Gewinner(innen) stehen nun fest.

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  • 06.06.2019

    Ende der dritten Studienberechtigtenbefragung des Abschlussjahrgangs 2011/2012

    Die dritte Befragung der Schulabsolventen und -absolventinnen des Abschlussjahrgangs 2011/2012 ist beendet. Wir möchten uns bei allen, die an der Befragung teilgenommen haben, ganz herzlich bedanken. Ihre Teilnahme macht es möglich, wichtige Untersuchungen für Bildungspolitik und Wissenschaft durchzuführen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir im Juni als Dankeschön einen (Tablet-)PC im Wert von 1.000 Euro, ein Paar Kopfhörer im Wert von 300 Euro, einen Bahn-Gutschein im Wert von 200 Euro und 20 Buchgutscheine im Wert von jeweils 50 Euro. Die Gewinner(innen) werden nach der Verlosung von uns schriftlich benachrichtigt.

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Besonderheit der Studie

Das Studienberechtigtenpanel ist eine sogenannte Längsschnittstudie. Das bedeutet, eine gleich bleibende Gruppe von Personen wird zu mehreren Zeitpunkten im Lebenslauf befragt. Das DZHW führt bereits seit 1976 solche wiederholten Befragungen (Wellen) von jeweils jedem zweiten bis dritten Schulabschlussjahrgang (Kohorten) über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren durch.

DZHW Befragungszeitpunkte

Die erste Befragung eines Jahrgangs findet im letzten Schuljahr vor Erwerb der Hochschulreife statt. Ein Jahr später folgt die zweite Befragung. Weitere Erhebungswellen schließen sich mit zwei- bis vierjährigem Abstand an. Seit dem Jahrgang 2015 wird ab der dritten Welle ein zweijähriger Rhythmus angestrebt.

Der Längsschnittcharakter der Studie bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Er erlaubt Analysen von Veränderungen und Entwicklungen innerhalb von Personengruppen eines Jahrgangs, aber auch im Gruppenvergleich (z.B. hinsichtlich der Übergänge von der Schule in Studium oder Berufsausbildung, der Erwerbsverläufe, im Hinblick auf Lebensziele und Einstellungen).
  • Indem einzelne Themenblöcke in den Fragebögen über die Jahrgänge hinweg konstant gehalten werden, ist ein Vergleich von mehreren Abschlussjahrgängen möglich.
  • Zusätzlich können jeweils wechselnde Fragenkomplexe ergänzt werden, um zeitnah Informationen zu aktuellen und bildungspolitisch relevanten Themen zur Verfügung stellen zu können (z.B. zur Einführung von Studiengebühren oder zu internationaler Mobilität).

Jahrgang 2012 Jahrgang 2015 Jahrgang 2018

DZHW Befragungswellen
MinR’in Dr. Eveline Edle von Gäßler

MinR’in Dr. Eveline Edle von Gäßler

Leiterin des Referats Statistik, Internationale Vergleichsanalysen im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

»Das DZHW-Studienberechtigtenpanel ist eine wissenschaftliche Studie mit langer Tradition und stellt eine wichtige Planungs- und Steuerungsgrundlage für die Bildungspolitik dar. Die Befragung bietet nicht nur die Möglichkeit, gesicherte Erkenntnisse zu aktuellen Entwicklungen im Bildungssystem zu erheben, sondern kann diese zumeist auch in einen längeren Zeitvergleich einordnen.«
Thomas Weinmann

Thomas Weinmann

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Referat Verwaltung, Bedarfsplanung, Lehrereinstellung

»Das DZHW-Studienberechtigtenpanel gibt interessante und hilfreiche Einblicke in den Bildungsverlauf von Schülerinnen und Schülern nach dem Erwerb ihrer Hochschulzugangsberechtigung. Mit den darin enthaltenen Zahlen und Fakten auf Ebene der Bundesländer stellt sie für die Bildungsplanung im föderalen System eine wichtige Datenbasis dar.«
Prof. Dr. Martin Neugebauer

Prof. Dr. Martin Neugebauer

Juniorprofessor für Empirische Bildungs- und Hochschulforschung, Freie Universität Berlin

»Wer entscheidet sich für welchen nachschulischen Werdegang - und warum? Wie sehen die weiteren Karrierepfade aus? Wie haben sich Bildungsungleichheiten am Übergang in die Hochschule in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Zur Beantwortung dieser und ähnlich wichtiger Fragen sind die Daten des DZHW-Studienberechtigtenpanels seit vielen Jahren unerlässlich.«
Prof. Dr. Steffen Schindler

Prof. Dr. Steffen Schindler

Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildung und Arbeit im Lebensverlauf, Universität Bamberg

»Das DZHW-Studienberechtigtenpanel ist eine einzigartige Studie, die uns hilft zu verstehen, wie Karrierewege nach dem Erwerb der Hochschulreife verlaufen und mit welchen Problematiken verschiedene Generationen von Studienberechtigten konfrontiert sind. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die empirische Bildungsforschung und für eine evidenzbasierte Bildungspolitik.«
Beate Kraemer

Beate Kraemer

Schulleiterin der BBS Wirtschaft in Koblenz

»Uns als Schule ist es wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler auch im Hinblick auf ihre anstehenden beruflichen Entscheidungen bestmöglich vorzubereiten. Die BBS Wirtschaft Koblenz unterstützt das DZHW-Studienberechtigtenpanel, weil es verlässliche und bundesweit vergleichbare Informationen darüber liefert, was junge Menschen auf ihrem Weg in Studium und Beruf bewegt und welche Pläne sie verfolgen.«